Mit einem grösseren Kader als auch schon starteten die E-Junior*innen Ende Mai in die neue Saison. Bis zum Meisterschaftsstart im September konnte noch das ein oder andere Kind fürs Unihockey begeistert werden, womit man für den Kick-off gut aufgestellt war in Sachen Teamgrösse. Über den Sommer wurde sich wie immer viel polysportiv betätigt, jedoch kamen Stock, Ball und Schutzbrille ausnahmslos in jedem Training zum Einsatz. Es wurde gelernt, dass man neben dribbeln auch passen und neben angreifen auch verteidigen kann. Die Stimmung im Team war gut, es wurde viel gelacht, geschwitzt und gerannt. Das «Penalty-King» Spiel sollte sich schnell zum Favoriten herauskristallisieren und wurde teilweise schon vor dem Betreten der Halle lautstark gefordert. Trotz der zahlreichen Durchführungen kam es auch gegen Ende der Saison noch ab und zu vor, dass vor dem Tor die Nerven versagten und die Goalies zum King oder zur Queen gekrönt wurden.

Die ersten drei Partien wurden Mitte September in Schönbühl absolviert. Wie jedes Jahr spielten in allen Teams zahlreiche Kinder das erste Mal gegen «gegnerische» Teams ausserhalb des eigenen Vereins. Nach dem ersten Einsatz auf dem Spielfeld in der unbekannten Halle ist aber im jungen Alter die Nervosität schnell vergessen und es wird mit vollem Einsatz versucht den Ball auf direktmöglichsten Weg ins gegnerische Tor zu befördern; dass dies ab und zu mit einem Pass zum Mitspieler evtl. noch erfolgsversprechender ablaufen könnte, versuchten die Coaches am Spielfeldrand einzubringen. Obwohl aus Wohlener Sicht alle Partien der ersten Runde knapp verloren gingen, wurden viel Tore erzielt und jeweils entsprechend gejubelt. Die ersten Siege sollten dann auch nicht lange auf sich warten lassen, bereits am zweiten Turnier konnten zwei von drei Partien gewonnen werden. Dass die Wohlener E-Junioren nach gewonnen Partien zu jubeln wissen ist seit lang her bekannt und wurde auch diese Saison vorbildlich praktiziert. Manch eine Herrenaktivmannschat wäre mit demselben «Goalie-Hüffele» wohl kollektiv im Spital gelandet.

Die Spiele vom Wochenende wurden jeweils am Folgefreitag im Training «analysiert» - soweit es die Erinnerung zu liess. In den kommenden Turnieren folgen Hoch- und Tiefs, die Resultate widerspiegelten jeweils die Tagesform, welche doch relativ stark schwankte – auch immer abhängig von den anderen Mannschaften. Die Freude war nach jeder Runde vorhanden, egal welche Resultate resultierten. Auch auf der Goalie Position hatten der Trainer nie Mühe aufzustellen, diverse Kinder meisterten die Aufgabe im Tor bravourös und mit viel Courage. Während - und vorallem gegen Ende der Saison - konnten auch diverse neue Schnupperlis im Training begrüsst werden, von welchen sich der Grossteil dann auch erfreulicherweise fürs Unihockey entschieden hat. Die Freitage waren somit immer gut besucht, es gab nur wenige Trainings wo nicht mit vier Linien plus zwei Goalies gespielt werden konnte.

Am letzten Turnier Mitte April coachten Patrik Lüthi (Papa von Joelle und Joris) und Michael von Arx (Papa von Noah) das Team in Gümligen. Ein grosses Merci an dieser Stelle für den Einsatz und die Unterstützung an der Bande während der Saison. Die Resultate an diesem frühlingshaften Wochenende widerspiegelten die zu Ende gehende Saison mehr oder weniger perfekt – 1x Sieg, 1x Remis und 1x Niederlage. Die Medaille durfte man sich verdient umhängen lassen und anschliessend wurde gekonnt für das obligate Gruppenfoto posiert.

Zum Ende des Trainingsbetriebes gab es dann noch Kuchen, Capri Sonne - und für den Trainer eher überraschend - eine Tischbombe. Alles in allem eine gelungene Saison mit viel Freude, individuellem Fortschritt und tollem Team-Spirit!

Junioren E Trainer,
Stefan Sahli

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