Junioren E: Jahresbericht 2016

Mai  2015  hatte das Team für die neue Saison nur noch 5 lizenzierte  Spieler. Wie weiter war die Frage?  Ich war mir bewusst, dass dies kein Problem, für die Planung  der neuen Saison ist.  Wir starteten im ersten Training der Saison  2015/16  mit 5 Spieler und bauten in kurzer Zeit 8 neue Junioren im Alter von sieben  bis achtjährig im Team ein. Die neuen Jungens machten von Training zu  Training gute Fortschritte. Während der ganzen Saison hatten wir sehr gute  Trainingsbesuche und auch ein motiviertes Team, um  neues zu lernen. Vor der Meisterschaftsbeginn nahmen wir an einem Vorbereitungsturnier Teil und auch spielten wir Freundschaftsspiele gegen Zäziwil.
Die Meisterschaft lief nicht unbedingt nach Wunsch, trotzdem waren die Junioren E stets voll dabei.
18 Spiele  5  Siege  4  Unentschieden  und leider  9  Niederlagen.
72 Tore geschossen und 90 Tore erhalten. 6.Rang von 8 Teams.
Trotzdem können wir mit der Saison zufrieden sein. ( Viele neue Spieler )Wir freuen uns auf die neue Saison 2016/2017 wo wir mit 7 lizenzierten Spieler starten und bereits 5  neue Jungs im Team anfangen wollen.
Ich möchte Emanuel danken für seine Hilfe  und den Eltern für die tolle Unterstützung an den Spielen und für die Fahrdienste.                                                                                                             

Der Trainer der Junioren E   Alain

2.Kurzbericht geschrieben von einem  Junioren E .Buchstaben und
Wortgetreu übernommen. Original bei der Redaktion.
Ich gehe ins uniokei.unser klup heist uht Wolen. Unser trener heist alain.er ist schtreng und es muss imer richtig sein .unser torwart heist ramon. wir haben ganz gut gespilt.wir waren 6.rang.unser trener war zu friden.

Junioren C: Jahresbericht 2016

Gerade für viele der D-Junioren, welche letzte Saison kein Spiel verloren, war es eine Umstellung als jüngerer Jahrgang bei den C-Junioren nicht mehr gleich dominant aufspielen zu können. Denn einmal mehr spielte auch diese Saison Floorball Köniz in einer anderen Klasse und besetzte vom ersten Spiel an den ersten Tabellenrang, unerreichbar für die anderen Teams.
Es gab diese Saison viele spannende Spiele mitzuverfolgen, in denen die Spielführung besonders oft zwischen den Mannschaften hin und her schwang. In den ersten fünf Runden gewannen wir jeweils das erste Spiel und mussten im zweiten eine Niederlage hinnehmen, sodass die Bilanz nach den ersten neun Spielen durchzogen aussah. Auch dieses Jahr wurde die Tabelle in der Mitte der Saison geteilt und von nun an spielten nur noch die fünf oberen sowie die fünf unteren fünf Teams unter sich.
Mit fünf Siegen qualifizierten wir uns knapp unter den besten fünf Mannschaften und wussten zugleich, dass die zweite Saisonhälfte eine grosse Herausforderung werden würde. Trotzdem setzten wir unsere Erwartungen hoch an und wollten stets unser Potential ausschöpfen. Wir legten oftmals alles daran das Spielglück auf unsere Seite zu zwingen. Dadurch konnten wir auch die zweite Saisonhälfte sehr spannend gestalten. Mit drei gewonnen Spielen aus den letzten vier Runden und dem abschliessenden vierten Rang können wir damit durchaus zufrieden sein.
Die Trainingsdisziplin, welche noch vor der Saison manchmal etwas zu wünschen übrig liess, besserte sich zusehends.Auch wenn an den Matches das Kader oftmals etwas knapp besetzt war, zeigte die Mannschaft stets einen unbeirrten Einsatz und kämpfte auch in wenig aussichtsreichen Situationen weiter. Die Mannschaft zeigte immer wieder grossen Teamgeist und Motivation.

Patrick und Manuel
Trainer C-Junioren

U21: Jahresbericht 2016

Part 1: Die Fusion

Nach einer schwierigen letzten Saison bei welcher am Ende der Abstieg aus der Stärkeklasse C zurück in die Stärkeklasse D resultierte starteten wir mit einigen Neuzugängen aus unserer U18 in die Saisonvorbereitung. Wie jedes Jahr absolvierten wir im Zuge der Saisonvorbereitung das legendäre Trainingslager in Mürren, welches wie jedes Jahr wieder super organisiert war. In dieser Zeit erreichte uns auch ein Anruf vom Sportchef des UHT TV Wohlen. Aufgrund von Spielermangel der U21 des UHT TV Wohlen wurde uns angeboten unsere beiden U21-Teams zu fusionieren, um so zum einen den geregelten Trainingsbetrieb zu gewährleisten und zum anderen die Qualität innerhalb unseres Teams mit ihren Spielern zu heben. Nach Diskussionen mit unserem Sportvorstand sind wir dann zum Schluss gekommen, dass die Fusion sowohl im Sinne der Spieler ist als auch mit den Vorstellungen des Vereins vereinbar ist. Nach rund einem Drittel der Saison hat sich das Team, welches jetzt ein 26-Mann Kader umfasst, langsam gefunden und besser aufeinander eingestellt. Man konnte schnell feststellen, dass die diesjährige Gruppe sehr ausgeglichen ist und man in jedem Spiel eine gute Leistung abrufen muss, um als Sieger vom Platz gehen zu können. Natürlich hat es auch in dieser Saison bereits einige High- sowie Lowlights gegeben. Einerseits haben wir in einigen Spielen kämpferisch sowie spielerisch sehr überzeugt jedoch die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor vermissen lassen. Das Paradebeispiel war das Spiel gegen UHT Arni, bei welchem wir zur Pause bereits deutlich hätten vorne liegen müssen, das Spiel aber aufgrund der Ineffizienz und einiger defensiver Patzer dennoch verloren. Das bisherige Highlight war der 4:1 Sieg im achten Saisonspiel gegen Genf. Trotz vieler Unterzahlsituationen konnten wir das Spiel lange stabil gestalten und offensiv gefährlich werden. Nach den überstandenen Strafen legten wir noch einen Zahn zu und drängten die Genfer immer mehr in die Defensive und hatten viele gute Offensivmöglichkeiten. Schlussendlich konnten wir den Sieg in diesem hochemotionalen Spiel sicher über die Bühne bringen und so viel Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben tanken. Momentan befinden wir uns auf dem dritten Platz in Schlagdistanz zu den Teams vor uns. Das Team hat das Potenzial um den ersten Platz mitzuspielen, wenn alle den Karren in die gleiche Richtung reissen, um so das Optimum aus sich selbst und den Mitspielern herauszukitzeln. In diesem Sinne..Allez RK!

Part 2: Eine Saison mit Höhen und Tiefen

Nachdem wir nach einem Drittel der Saison den dritten Rang belegten, war unser Ziel in der Folge noch einen Schritt nach vorne zu machen und sowohl unser Spiel wie auch unseren Tabellenplatz zu verbessern. Nach zwei Niederlagen und zwei Siegen in den nachfolgenden Spielen hatten wir dann Ende Februar, die erste Gelegenheit gegen zwei direkte Konkurrenten um den zweiten Platz zu spielen. Die Gegner hiessen UHT Arni (2. Platz) und UHC Flamatt-Sense (1. Platz). Als Gruppensieger stand 4 Spiele vor Schluss UHC Flamatt-Sense bereits fest. Es ging für uns also um den zweiten Tabellenplatz. Zum Spiel gegen Arni…in der ersten Hälfte waren wir zwar Feldüberlegen und hatten zahlreiche Top-Chancen, dennoch gelang uns das wichtige Führungstor nicht und so gingen wir als Konsequenz durch einen unglücklichen Konter in Rückstand. Nach dem Pausentee versuchten wir zwar alles um das Spiel noch zu drehen aber unser Gegner vermochte das Spiel zu neutralisieren und auf beiden Seiten wurde es nicht mehr allzu oft gefährlich. Wir waren zwar enttäuscht über das Resultat doch auf der ersten Hälfte mit den vielen Chancen konnten wir aufbauen. Somit traten wir, auch mit etwas Wut im Bauch, zum zweiten Spiel gegen den Leader UHC Flamatt-Sense an. Auch in diesem Spiel starteten wir mit einigen guten Chancen und konnten dieses Mal glücklicherweise auch verdient den 1:0 Führungstreffer erzielen. Man merkte wie uns dieser Führungstreffer Aufwind verschaffte und wir konnten nur wenig später auf 2:0 erhöhen. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause. Wir wussten, dass dies eine grosse Chance ist, um wieder ein Wörtchen um Platz 2 mitzureden und gingen entschlossen in die zweite Halbzeit. In dieser war das Spiel ausgeglichen jedoch konnten wir immer wieder erfolgreich „Steuern“ was den Gegner zu hohen Fehlpässen oder Ballverlusten in Zweikämpfen verleitete. Am Schluss konnten wir noch auf 3:0 erhöhen und gewannen ein sehr wichtiges Spiel schlussendlich ungefährdet. Mit einem Unentschieden gegen Lausanne und einem Sieg gegen Frutigen in den letzten beiden Spielen konnten wir schlussendlich noch den zweiten Tabellenplatz ergattern – einen Punkt vor Arni. Dies auch weil UHT Arni noch gegen UHC Flamatt-Sense spielen musste und verlor. Als wir dann erfuhren, dass UHC Flamatt- Sense auf die Aufstiegsspiele verzichten würde war die Freude natürlich gross. Wir bereiteten uns also auf die bevorstehenden Aufstiegsspiele vor und gingen voller Motivation nach Basel, wo mit Meiersmaad Schwanden, den SV Waldenburg Eagles und UHC Winterthur United drei Gruppensieger der anderen Gruppen auf uns warteten. Schon im vorneherein war uns klar, dass wir der Aussenseiter sein werden – auch aufgrund der Altersstruktur unseres Teams. Jedoch wollten wir die Favoriten ärgern und waren der Überzeugung dies auch zu können wenn jeder seinen Job zu 100% erfüllt. Im ersten Spiel trafen wir auf Meiersmaad Schwanden. Wir verschliefen den Start komplett und gingen durch ein Eigentor schnell in Rückstand. Kurz darauf erzielten wir beinahe den Ausgleich – aber nur beinahe…der Schuss ging an die Latte, unsere Verteidiger waren zu weit aufgerückt und mit einem hohen Befreiungsschlag lancierte der Gegner den Konter, welcher mit einem 1:0 gegen den Torwart und einem 0:2 Rückstand endete. Anschliessend kassierten wir noch ein Tor durch einen Ablenker und zu guter Letzt noch einen Penalty, welcher ebenfalls souverän eingenetzt wurde. So stand es 0:4 zur Pause. Wir wussten allerdings, dass wir in dieser Saison auch schon einen 0:3 Rückstand umwandeln konnten und gingen mit dieser Motivation in die zweite Hälfte. Schnell konnten wir das 1:4 erzielen und das 2:4 folgte sogleich. Das Spiel war wieder offen! Wir konnten das Tempo noch einmal erhöhen und spielten den Gegner nun regelrecht an die Wand. Zirka zwei Minuten vor Schluss erzielten wir den 4:4 Ausgleich und zum Schluss hatten beide Teams noch jeweils eine Grosschance, welche aber auf beiden Seiten unverwertet blieb. Somit Endstand 4:4.
Am nächsten Tag, Sonntag, reisten wir früh an und bereiteten uns erneut auf einen starken Gegner vor, die SV Waldenburg Eagles. Im Nachhinein wohl die beste Mannschaft gegen die wir in dieser Konstellation bisher gespielt haben. Wir versuchten uns vor dem Spiel richtig heiss zu machen und das hörte und spürte man in der ganzen Halle. Die Garderobenwände zitterten und der Spiegel in der Garderobe hätte dem wohl nicht mehr lange standgehalten. Absolut bereit und voller Tatendrang schritten wir aufs Spielfeld und konnten von Anfang an Tempo aufbauen. Das Spiel war absolut ausgeglichen da wir die beste Saisonleistung auf den Platz bringen konnten. Das einzige Manko war unsere teils fehlende Coolness und Disziplin. Immer wieder gerieten wir durch unnötige Strafen in Unterzahlsituationen und kassierten Penalty, welcher vom Gegner zum 1:0 verwertet wurde. Wir kämpften aber immer weiter und konnten das Spiel immer ausgeglichen gestalten. Am Schluss reichte es jedoch nicht ganz und wir verloren eines der geilsten Spiele, welches ich in meiner Trainerkarriere miterleben durfte mit 3:2. Somit mussten wir im letzten Spiel gegen UHC Winterthur United gewinnen. Jedoch merkte man schon relativ früh, dass wir unser Pulver im Spiel gegen die Eagles verschossen hatten. Weniger Intensität, weniger Konzentration, weniger Leichtigkeit, die zusätzlichen Strafen, welche wir wiederum nahmen, sowie unglückliche Schiedsrichterentscheidungen (welche selbstverständliche keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sind) verunmöglichten uns einen Sieg und am Schluss resultierte ein bitteres 5:1. Mit hängenden Köpfen verliessen wir also die Halle in Basel und machten uns auf den Heimweg. Aber schon bevor wir zu Hause ankamen überwogen die positiven Dinge, wie die gewonnene Erfahrung und der Kampfeswille, den wir an den Tag legten. Das zeigte mir, dass in dieser Mannschaft nicht nur Talent sondern auch eine Menge Charakter vorhanden ist. Ich wünsche den Jungs für die nächsten Saisons alles Gute und möglichst viele Siege, sodass sie an den nächsten Aufstiegsspielen mit Bier und Champagner in den Händen und einem Lachen im Gesicht, grölend aus der Halle stürmen können.
In diesem Sinne Allez RK!

Ivan Hachen

Junioren D: Jahresbericht 2016

„Was kann der neue Besen wohl erreichen?“ und „Wie werden die Kids auf die Veränderungen reagieren?“ - Mit diesen Fragen startete ich im Oktober die neue Herausforderung als D-Juniorentrainer. Davor betreute ich für eine kurze Zeit die U21-Auswahl von Wohlen, welche dann mit Gürbetal zusammen spielte. Die Gelegenheit, zusammen mit dem bisherigen Trainer, Mauro Fischli, die Junioren D trainieren zu können, reizte mich. Es war offensichtlich, dass die Schwerpunkte etwas anders liegen werden als in meiner früheren Mannschaft ... Ich hatte zwar noch gewisse Erinnerungen an meine Juniorenzeit, doch hatte sich inzwischen so einiges verändert.
Durch die kurzfristige Übergabe blieb für die Saisonvorbereitung kaum Zeit, um die Mannschaft und das ganze Umfeld richtig kennen zu lernen. Der Saisonstart verlief leider eher harzig. Mit hohen Niederlagen musste ich schnell feststellen, dass diese Saison als Aufbausaison betrachtet werden muss. Das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft war relativ gross, aber der Wille und der Einsatz waren bei allen vorhanden. Ich musste lernen, dass mein „Sack Flöhe“ teilweise schwer unter Kontrolle zu halten ist, insbesondere im Training. Nicht immer war die Konzentration so wie ich es mir gewünscht habe. In der zweiten Saisonhälfte konnte sich das Team aber steigern und zeigte sehr viele positive Ansätze. Vor allem gegen Schüpfen Busswil und gegen Seedorf wie auch Bern-Ost sind uns sehr gute Spiele gelungen, die allen auch Selbstvertrauen gegeben haben. Ich bin überzeugt, dass in dieser Mannschaft sehr viel Potential steckt, sofern es uns gelingt, die Motivation und den Glauben an den Sieg weiter zu stärken. Wir haben die Saison in der Gruppe als 7 abgeschlossen und die Mannschaften von Bern-Ost und Biel hinter uns gelassen. Wir konnten mit dem drittplatzierten Seedorf sehr gut mithalten. Ist doch gar nicht so schlecht, oder?
Bedanken möchte ich mich zu guter Letzt bei den Eltern der Kids. Es brauchte von allen sehr viel Geduld und Verständnis. Ich habe die Zusammenarbeit sehr geschätzt und gespürt, dass „unsere“ Eltern auch mit viel Herzblut mitfiebern und uns tatkräftig unterstützen. Dies hilft!
Ich freue mich sehr auf die nächste Saison und ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft noch sehr viele schöne Erfolge feiern kann. Zusammen mit den neuen Spielern, die zu uns stossen werden, versuche ich eine Truppe aufs Feld zu schicken, die bei jedem Einsatz Spass, Freude und Einsatzbereitschaft vermittelt – und hoffentlich auch den einen oder anderen Erfolg haben wird.
Nun wünsche ich euch allen einen schönen Sommer und auf ein Neues in der nächsten Spielzeit.
 
Sportliche Grüsse
Mäxu (Trainer Junioren-D)

Damen: Jahresbericht 2016

Die Saison 2015/16 war für die Damen von Wohlen eine herausfordernde Saison mit vielen Veränderungen. Begonnen hat alles mit der von Swiss Unihockey vorgenommenen Aufstockung der Ligen. Die Damen spielen auf dem Kleinfeld neu in drei statt in zwei Ligen. Da nur die Gruppensieger der Saison 2014/15 den direkten Ligaerhalt schafften, mussten wir uns als Zweitplazierte für die kommende Saison mit dem Gedanken der 3. Liga abfinden. Die Red Lions Ueberstorf konnten sich den Gruppensieg holen. 
Als wir bereits mit dem Sommertraining begonnen hatten, erfuhren wir dann von der Auflösung des Damenteams der Red Lions wegen Spielerinnenmangels. Wir hatten somit das Vergnügen in die 2. Liga nachzurücken. Der Saisonerhalt ist, auch wenn nicht ganz aus eigener Leistung, doch noch geschafft!
Einige von den übriggebliebenen Spielerinnen von Ueberstorf stiessen während des Sommertrainings sogar zu uns und wir durften drei hochmotivierte, sympathische Frauen in unser Team aufnehmen. Die Freiburgerinnen waren aber nicht die einzigen Neuzugänge. Das Damenteam freute sich ferner über zwei neue Torhüterinnen, die nach dem Rücktritt von Sandra Balsiger dringend benötigt wurden, und über zwei weitere Feldspielerinnen.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Flavia Schneider, Melinda Hirschi, Manuela Poffet, Sarah Schlupp, Anabel Bühler, Corinne Stooss und Michèle Widmer für die Unterstützung in der neuen Saison.
Die Damen von Wohlen starten die Saison also mit einem überaus grossen Kader: 14 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen. Dies ergibt für die Turniere neben dem Goali vier Linien, eine Ersatztorhüterin und zwei Ersatzfeldspielerinnen. Es stellte sich also die Frage, wie wir diese neuen Herausforderungen meistern konnten. Um dies herauszufinden, wurde das Trainingslager neben harten Trainingseinheiten und Üben von neuen Taktiken genutzt, um zu besprechen, wie wir die vor uns liegende Saison in Angriff nehmen sollten. Nicht nur die Grösse des Teams, sondern auch die aus Erst- und Zweitligisten zusammengewürfelte Gruppe brachte uns in eine schwierige Lage. Es galt zu entscheiden, ob wir vorne mitspielen wollten und dabei in Kauf nehmen würden, dass pro Match etwa die Hälfte des Teams auf der Bank sitzt oder ob es uns mehr um die Freude am Spiel geht und deshalb alle Spielerinnen gleichmässig zum Einsatz kommen sollten. Da durch die Neuzugänge und die Anzahl Spielerinnen ein grösserer Niveauunterschied in Kondition, Kraft und Spiel bestand als in anderen Saisons und nicht alle die gleichen Vorstellungen bezüglich Trainings und Tabellenziele hatten, musste ein Mittelweg gefunden werden. Man einigte sich auf Folgendes: grundsätzlich mit drei Linien zu spielen und den Saisonerhalt zu schaffen. Letzteres konnte jedoch bedeuten, dass ersteres nicht immer garantiert sein konnte. Das hiess für die Wohlerinnen, dass teilweise auch mit zwei Linien gespielt wird und dass pro Match folglich drei bis neun Damen auf der Bank sitzen könnten. Daneben wurde ausgemacht, dass die Einsätze von den Trainingspräsenzen, dem Effort und der Leistung der Spielerinnen abhängen.
Wie man an diesen durch Kompromisse entstandenen Saisonzielen sehen kann, sollte die Saison 2015/16 eine schwierige Herausforderung sowohl für die Spielerinnen als auch für die Trainer werden.
Noch vor dem Beginn der Turniere hatte uns Michèle mitgeteilt, dass sie seit wenigen Monaten schwanger war und uns aufgrund dessen statt auf dem Spielfeld neben dem Spielfeld unterstützen würde. Wir alle wünschten ihr alles Gute und freuten uns auf Michèles mentalen Support an den Turnieren. Die Spiele konnten beginnen!
Der Saisonstart mit einem Unentschieden gegen den früheren Erstligisten UHC W.W. Schüpfen-Busswil brachte uns etwas Anfangsmotivation. Jedoch mussten wir bereits im zweiten Spiel unsere höchste Niederlage der gesamten Saison erleben. Wir hatten gegen den UHC Biel-Seeland 2:11 verloren. Am zweiten Turnier gelang uns dann nach einer weiteren Niederlage gegen Lausanne der erste Sieg. Wir gewannen 4:1 gegen UHC Jongny II. Nach etwas Gewöhnungszeit an die Veränderungen im Team und in der Gruppe gelang den Damen ab dem dritten Turnier dann doch noch mehr. Wir mussten zwar nach einem weiteren Sieg, diesmal gegen Le Rouge et Or du Locle, noch einmal eine hohe Niederlage (6:13) einstecken, gewannen danach jedoch jedes weitere Spiel der Vorrunde. Wir bezwangen neben Semsales und Moudon sogar ein ehemaliges Erstligateam (UHU Bern). Die erste Saisonhälfte war, was das Ziel des Ligaerhalts betraf, eigentlich recht erfolgreich. Wir konnten uns vorläufig einen Platz im Mittelfeld der Tabelle ergattern.
Vor Weihnachten und somit auch vor dem letzen Hinspiel gab es erneut einige Umbrüche im Team. Die Coachs sowie die Spielerinnen waren sich in vielen Dingen nicht mehr einig. Man konnte nicht mehr allen gerecht werden. Die Ansichten, Ziele und Wünsche differierten einfach zu stark. Auf Seiten der Trainer war man sich nicht mehr einig, wie das Team gecoacht werden sollte. Die widersprüchlichen Vorstellungen führten zu der Entscheidung, dass das Damenteam zukünftig nur noch von einem der beiden Coachs geführt wird. Der für die Entwicklung des Teams wichtige Trainer, Marcus Johner, trat nach vier erfolgreichen Jahren von seinem Posten zurück. Die Führung der Wohlerinnen übernahm die Assistenztrainerin Brigitte Guggisberg. Wir freuen uns auf die Frische und den neu gewonnenen Elan, welchen Brigitte ins Damenteam einbringt!
Neben dem Rücktritt auf Trainer Seite, gab es auch einige Verluste bei den Spielerinnen. Drei lange Zeit bei Wohlen ansässige Feldspielerinnen und die neue Torhüterin verlassen uns ebenso auf Mitte Saison. Wir bedauern die Rücktritte sowohl des Trainers, als auch der Spielerinnen und wünschen allen ein gutes Gelingen auf ihrem zukünftigen Unihockey-Weg! Trotzdem freuen wir uns mit einem hochmotivierten Team, die Saison erfolgreich abzuschliessen und den Platz im Mittelfeld der Tabelle zu wahren.
Mit einem etwas kleineren Kader traten wir am Turnier in Schüpfen das letzte Hinspiel und das erste Rückspiel an. Es war ein äusserst erfolgreiches Turnier. Gegen Moudon gewannen wir 8:2 und gegen Biel 4:2. Der zweite Sieg an diesem Tag freute uns besonders, nachdem wir in der Vorrunde gegen Biel neun Tore rückwärts gemacht hatten. Die Teamgrösse war nun angenehmer und die Teamstimmung, trotz einiger Verluste auch neben dem Spielfeld, fröhlicher. Am nächsten Turnier durften wir uns noch einmal gegen Schüpfen versuchen. Das Unentschieden vom Hinspiel galt es zu verbessern oder mindestens zu bestätigen. Jedoch konnten wir uns gegen die Tabellenführenden nicht durchsetzen und gingen mit minus vier Toren vom Platz. Dafür gelang uns der zweite Sieg gegen Moudon. Wir vermochten an diesem Turniertag mit einem 11:3 unsere Torbilanz wieder etwas auszugleichen. Das siebte Turnier brachte uns nochmals zwei Pluspunkte. Wir verloren zwar gegen Jongny, welche wir im Hinspiel geschlagen hatten, revanchierten uns gegen Lausanne dafür mit einem 6:1. Weiter konnten wir am zweitletzten, sehr erfolgreichen Turnier nochmals etwas Motivation für den Endspurt sammeln. Wir setzten uns einerseits gegen den früheren Erstligisten UHC Flamatt-Sense (welche völlig ohne System spielten?) durch. Andererseits konnten wir Le Rouge et Or du Locle ein zweites Mal mit sieben Toren Differenz bezwingen. Insgesamt verbesserten wir unsere Torbilanz an diesem Tag um zehn Tore. Vor dem letzten Turnier befanden wir uns auf dem vierten Platz mit Chancen auf den dritten Rang. Auch Flamatt und UHU Bern war es möglich Dritte zu werden. Es wurde also noch mal ein sehr spannendes Turnier. Aus dem Direktduell gegen Bern konnten wir dann einen Punkt mitnehmen und hofften gegen Semsales wieder einen Sieg zu holen. Leider ging uns die Kraft und somit das Spiel verloren. Wir schlossen die Saison auf dem fünften Rang ab. Unser Saisonziel der Tabellenmitte konnten wir also nicht besser erfüllen. Obwohl wir den möglichen dritten Platz nicht ergatterten, konnten wir die Saison als bestplaziertes Team aus der früheren 2.-Liga erfolgreich abschliessen.
Rückblickend war es eine wechselhafte, anstrengende und doch sehr aussichtsreiche Saison gewesen. Aus der Vorrunde sowohl aus der Rückrunde nahmen wir je fünf Siege, ein Unentschieden und 3 Niederlagen mit. Obwohl sich in der Saison 2015/16 viel veränderte, konnten wir die Stabilität auf dem Spielfeld wahren. Mit 100 geschossenen und 87 kassierten Toren gehen wir nun in die Trainingspause. Wir sind der neuen Saison gegenüber sehr optimistisch gestimmt, denn gegen kein einziges Team hatten wir zweimal verloren. Wir wissen jetzt, dass wir die neuen Gegner schlagen und uns auch in dieser Liga durchsetzen können.
Zu guter Letzt möchten wir noch einige Danksagungen, Gratulationen und Wünsche äussern:
Als erstes bedanken wir uns bei unserem langjährigen Trainer Marcus Johner für seine Bemühungen und das vierjährige Coaching. Er hatte damals frischen Wind ins Damenteam gebracht und uns mit neuer Motivation versorgt. Nun hoffen wir, dass Brigitte uns mit ihrer Power die nächsten Jahre begleiten wird und möchten auch ihr herzlich für die nicht ganz einfache Saison danken!
Des Weiteren wünschen wir Lisa Wyss, Vicky Scheidegger, Carole Riesen und Sarah Schlupp viel Glück für die Zukunft! Wir erinnern uns an alle lustigen Begebenheiten, spannende Turniere und das fröhliche Feiern mit unsern ehemaligen Teamkollegen und bedanken uns auch bei ihnen für ihre Unterstützung.
Gratulieren möchten wir auch Michèle Widmer zur Geburt ihrer Tochter, Selina Lara, und wünschen ihr und ihrer Familie weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
Besonders freut uns, dass wir mit dem gesamten Team in die neue Saison starten werden: Auf geht’s!

Herren: Jahresbericht 2016

Das Herrenteam hatte während dem August und September mit einem Trainingslager sowie einem Vorbereitungsturnier eine intensive und gute Vorbereitungsphase. Der damalige Trainer Raphael Schwarz schaffte es, dass Team zu formen und gut auf die bevorstehende 2. Liga Saison vorzubereiten. Beflügelt von der guten Vorbereitung konnte das Team 4 der ersten 5 Partien gewinnen und lag zwischenzeitlich an der Tabellenspitze.
Trotz den positiven Vorzeichen konnte das Team anschliessend keine der 4 darauffolgenden Partien in der Vorrunde gewinnen. Nach intensiven Gesprächen hat sich der Vorstand im gegenseitigen Einverständnis mit dem Trainer entschieden, die Trainerposition neu zu besetzten. Es lag auf der Hand, dass Mitte Saison kein externer Trainer gefunden werden konnte und somit jemand aus dem Team die Verantwortung übernehmen musste. Also habe ich mich als Haupttrainer und Patrick Aeschlimann als Co-Trainer gemeldet.
Der gewünschte Effekt blieb am ersten Match nach dem Trainerwechsel aus und man verlor gegen den damaligen Tabellen-Leader 3:7. Eine Woche später stand man trotz einer soliden Leistung gegen Oberland in der 58 Minute mit 4:2 mit dem Rücken zur Wand. Nach dem Timeout und der Auswechslung des Torhüters durch einen sechsten Feldspieler konnte man noch 2 Tore erzielen und rettete sich dadurch in die Verlängerung. Schlussendlich konnte man die Partie im Penaltyschiessen für sich entscheiden. Dieser grandiose Sieg beflügelte das Team erneut und man gewann das letzte Spiel vor Jahresende klar mit 14:8. Es schien wieder zu laufen!
Nach einer zweiwöchigen Pause stand Eggiwil auf dem Spielplan. Obwohl die Vorbereitungsphase nicht ideal war, konnte man das erste Drittel des Spiels mit 4:0 für sich gewinnen. Ich habe die Spieler in der Pause darauf hingewiesen, dass dieser Vorsprung noch keine Garantie für den Sieg war. Leider geschah genau das, was ich als Trainer versucht habe zu verhindern. Das Team machte diverse Eigenfehler und agierte wenig clever, so dass man die Partie noch in der regulären Spielzeit mit 6:7 verlor. Diese Niederlage war ein erneuter Tiefschlag und musste zuerst verdaut werden.
Von den darauf folgenden Partien konnte man noch zwei Spiele nach Verlängerung gewinnen und zwei verlor man deutlich. Schlussendlich standen wir mit 21 Punkten mit einem schlechteren Torverhältnis als der acht-platzierte auf dem undankbaren 9 Tabellenrang und mussten somit wie in der vergangenen Saison in die Abstiegsspiele gegen den letztplatzierten aus der Gruppe 2. Der Gegner hiess Schüpfheim, welcher nach der regulären Saison auf lediglich 7 Punkte kam.
Trotz dem vermeidlich klaren Kräfteverhältnis konnte Wohlen die erste Heimpartie nicht gewinnen und verlor deutlich mit 4:8. Allen war klar, dass nun eine deutliche Leistungssteigerung notwendig war, um die Wende noch zu schaffen! Eine Woche später konnte Wohlen in Schüpfheim mit 6:4 gewinnen und rettete sich somit in die alles entscheidende Heimpartie vom 2. April. An dem besagten Samstag fanden insgesamt 150 Zuschauer den Weg nach Allenlüften, welche beide Mannschaften für den Ligaerhalt anfeuerten. Es war eine äusserst ausgeglichene Partie, welche dummerweise mit einem Eigentor mit 2:3 verloren ging. Die Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch unter dem Strich hat Schüpfheim an diesem Tag den Ligaerhalt verdient.
Nach dieser äusserst schwierigen und nervenaufreibenden Saison steigt das Herrenteam in die 3. Liga ab. Dank der Ligareform wird Wohlen auch in der nächsten Saison Einzelspiele über 60 Minuten bestreiten dürfen. Trotz allem danke ich dem Team für das entgegengebrachte Vertrauen sowie für die vielen schönen Momente (gab es auch:-)) , welche uns auch dieses Jahr weiter zusammengeschweisst haben.
Eurer Trainer
Phipu Geiser